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Dezember 2015

DIY Lebensart

Vision Board – So erreichst du deine Ziele

31. Dezember 2015

Wer kennt es nicht?
Ein neues Jahr steht bevor oder hat gerade angefangen. Man schmiedet Pläne, hat gewisse Vorstellungen vom kommenden Jahr und überlegt sich, was man anders machen möchte als in den Jahren zuvor.
Der Eine nimmt sich vielleicht vor mit dem Rauchen aufzuhören. Jemand anderes möchte eine neue Sprache erlernen. Mehr Sport zu treiben oder sich gesünder zu ernähren steht auf der Liste der guten Vorsätze wohl bei vielen weit oben.
Anfangs ist man voller Tatendrang. Man hat das Gefühl, die Veränderung in der Hand zu haben und das Ziel fühlt sich manchmal sogar zum Greifen nah an. Einige Wochen später sieht die Realität in vielen Fällen jedoch schon ganz anders aus. Für die Bewegung fehlt scheinbar die Zeit, der Schokoriegel hat sich heimlich wieder in den Alltag geschlichen, die Zigarette musste in stressigen Zeiten als Seelentröster herhalten und eine neue Sprache lässt sich im nächsten Jahr bestimmt leichter lernen.

Doch woran liegt es, dass so viele der guten Vorsätze schon nach kurzer Zeit vergessen scheinen?
Verlangen wir zu viel von uns oder sind unsere Pläne vielleicht einfach nicht realisierbar?
Hat die Motivation nicht ausgereicht?
Sind wir wohlmöglich in unserer Routine gefangen und zu faul für Veränderungen?
Oder sind die guten Vorsätze nur eine Kopfsache und unser Herz will etwas ganz anderes?

Oftmals ist es tatsächlich eine Mischung aus den oben genannten Faktoren. Wir tendieren dazu uns im Eifer des Gefechts zu viel auf einmal vorzunehmen oder setzen unsere Ziele zu hoch an. Ebenso passiert es oft, dass wir zwar scheinbar konkret wissen, was wir erreichen oder verändern wollen, uns über den Weg dorthin jedoch nicht ausreichend Gedanken machen. Vorsätze, die wir treffen, weil etwas gerade in Mode ist, verlaufen sich schneller im Sand, wenn sie nicht wirklich zu uns passen. Und im Falle von auftretenden Schwierigkeiten wie z.B. Stress, Krankheit oder Liebeskummer, greifen wir lieber auf Altbewährtes zurück.

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Eine Möglichkeit, die getroffenen Pläne auch wirklich dauerhaft in die Tat umzusetzen, ist das Erstellen eines
„Vision Board“.

Ein Vision Board oder auch Wunsch Board ist eine Collage aus Bildern oder Wörtern, die deine Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft darstellt. Die Wirkung des Boards entsteht durch die tägliche bildhafte Erinnerung und die dadurch hervorgerufene Manifestierung dieser Wünsche im Unterbewusstsein.

Was benötigst du um ein Vision Board zu erstellen?

– Zeitschriften
– Schere
– Kleber oder Fotoklebeecken
– großen Tonkarton
– ggf. Bilder oder Zitate von Pinterest

Wie erstellt du dein Board?

Setze dir konkrete Ziele

Nimm dir ein wenig Zeit und überlege ganz in Ruhe, was du erreichen oder verändern möchtest. Versuche dabei konkret zu sein. Statt „Ich möchte gesünder leben“ könnte dein Ziel sein „Ich möchte meinen Zuckerkonsum reduzieren“ oder „Ich möchte keine süßen Getränke mehr trinken“. Versuche richtig in dich hinein zu hören und finde raus, was dir wirklich wichtig ist. Es wird dir leichter fallen die Dinge zu erreichen, die du auch wirklich erreichen möchtest.

Überlege dir einen realistischen Plan

Mach dir Gedanken, wie du deine Ziele erreichen kannst. Bleibe dabei realistisch und fordere nicht zu viel von dir, denn nur ein umsetzbarer Plan wird auf Dauer zum Erfolg führen. Statt dir vorzunehmen von jetzt auf gleich täglich Sport zu machen ist es vielleicht sinnvoller anfangs 2-3x pro Woche Sport zu treiben. Ebenso kann es von Vorteil sein, wenn du dir Teilziele überlegst, die du nach und nach erreichen möchtest.

Überlege dir wie du mit Misserfolgen umgehen möchtest

Egal, was dein Ziel ist, stelle dich darauf ein, dass es nicht immer glatt laufen wird und dass der innere Schweinehund bei jedem auftauchen kann. Wichtig ist, dass du dir schon vorher Gedanken dazu gemacht hast, wie du dich deinem Schweinehund gegenüberstellen möchtest und wie du verhindern kannst, wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Kleine Belohnungen können die Motivation aufrechterhalten, doch auch diese sollten sorgsam und passend ausgewählt werden.
Wichtig ist, das Handtuch nicht zu schmeißen, nur weil man an einem schwierigen Tag mal schwach geworden ist.

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Gehe auf Bildersuche

Nun beginnt der praktische Teil. Schnapp dir deine Zeitschriften und schneide alles aus was dich anspricht und deine Ziele und Wünsche bildlich oder mit Worten darstellen kann. Falls du nichts Passendes findest kannst du auch bei Pinterest tolle Bilder und Zitate zu jedem Thema finden.

Erstelle dein Board

Wenn du genügend Material gefunden hast fange an, alle Bilder und Wörter auf einem großen Tonkarton zurecht zu legen. Schiebe die Bilder so lange hin und her, bis du mit dem Layout zufrieden bist. Nun kannst du alles aufkleben.

Finde einen geeigneten Platz

Falls du einen passenden Bilderrahmen hast kannst du deine Collage im Rahmen aufhängen. Ansonsten suchst du dir einfach einen geeigneten Platz an der Wand. Wichtig ist, dass das Board an einem Ort hängt, an dem du es täglich sehen kannst. Wenn du die Möglichkeit hast, dann nehme dir jeden Tag 5 Minuten um dein Board anzuschauen und deine Wünsche zu verinnerlichen. Doch selbst wenn du jeden Tag nur 1 Minute Zeit hast, werden sich die Bilder und Worte mit der Zeit in deinem Unterbewusstsein verankern – und wenn sie dort erstmal ihren Platz gefunden haben wirst du unbewusst immer mehr für das Erreichen deiner Ziele tun, bis es einfach wie von selbst läuft.

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Food

Buchweizen Pancakes – glutenfrei & zuckerfrei

22. Dezember 2015

Vor einigen Tagen,als wir in der Stadt waren um die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen, nahm ich plötzlich einen angenehm wohlriechenden Geruch wahr. Nein, es war nicht der typische Lush-Geruch, der einem schon viele Meter vorher verrät, dass man sich in seiner Nähe aufhält. Es war der Geruch von frischgebackenen Apfelpfannkuchen. Kein Wunder, wir liefen in dem Moment auch gerade am Aachener Weihnachtsmarkt vorbei.
Letztes Jahr hat mich der Geruch noch traurig gestimmt, weil er mich daran erinnerte, dass ich auf Grund meiner Zöliakie nicht mehr in seinen Genuss kommen würde. Dieses Jahr änderte er an meiner Stimmung jedoch nichts.
Doch was hat dazu geführt, dass ich noch vor einem Jahr sehnsüchtig auf die ganzen Leckereien geschielt habe und dieses Jahr einfach daran vorbeigehen kann, ohne dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hängt es damit zusammen, dass ich mich in der Zwischenzeit vermehrt mit meiner Ernährung auseinandergesetzt habe, vor allem im Bezug auf Zucker. Und seit ich meinen Zuckerkonsum drastisch reduziert habe, spüre ich gar kein großes Verlangen mehr nach zuckerhaltigen Speisen. Ich freue mich vielmehr darüber, dass ich mein Wissen erweitert habe und den Selbstversuch gewagt habe ohne Haushaltszucker und Süßstoffen und auch mit weniger Fruchtzucker auszukommen.

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Beauty Naturkosmetik

Vegan Box Beauty Dezember 2015

15. Dezember 2015

Bevor wir nach Belgien gezogen sind war ich ein großer Fan der Vegan Box. Jeden Monat neue Produkte probieren zu können, ohne dabei auf die Inhaltsstoffe schauen zu müssen, war wie Ostern und Weihnachten zusammen. Dann erhielt ich meine Zöliakie Diagnose und das Studieren der Zutatenlisten fing von Neuem an. Leider waren in der Vegan Box meist auch ein paar glutenhaltige Lebensmittel enthalten. Anfangs habe ich diese Produkte verschenkt, doch mit der Zeit hat es sich für mich einfach nicht mehr rentiert und ich habe mein Abonnement beendet.
Seit damals habe ich um solche Überraschungsboxen einen großen Bogen gemacht. Als ich vor Kurzem, im Zuge meiner Umstellung auf tierversuchsfreie (Natur)Kosmetik, von der Vegan Box Beauty hörte, war ich jedoch direkt Feuer und Flamme.

Bis vor einigen Wochen habe ich größtenteils konventionelle Kosmetik benutzt. Ich habe in den letzten Jahren zwar immer wieder mal Produkte von Alverde, Weleda oder Lavera gekauft, war aber oftmals mit der Wirkung nicht zufrieden.
Doch auch mit vielen Produkten aus dem Bereich der konventionellen Kosmetik war ich unzufrieden.
Nachdem es mir beim Blick auf die Inhaltsstoffe zudem  immer häufiger mulmig wurde und ich ein absoluter Gegner von Tierversuchen bin, stand schnell fest, dass Naturkosmetik ein fester Bestandteil meines Lebens werden soll. Continue Reading

Food

Glutenfreie Gewürz-Hafermilch – schnell und einfach selbst gemacht

14. Dezember 2015

Nachdem ich vor Kurzem meine Vorräte an gekaufter glutenfreier Hafermilch aufgebraucht hatte, habe ich mich endlich daran gewagt, meine erste selbstgemachte Hafermilch herzustellen. Normale Hafermilch findet man mittlerweile fast überall. Die glutenfreie Variante habe ich bisher jedoch nur als Import aus Österreich bestellen können, leider mit relativ hohen Versandkosten.
Die finanzielle Komponente ist mir sehr wichtig – so kann ich für die 6-7€ Versandkosten viele Liter Hafermilch selber herstellen.

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