Eco Lifestyle Lebensart

Konsumauszeit – weniger Konsum, bewusst konsumieren

31. Oktober 2016

In den nächsten Wochen stehen bei uns ein paar, vor allem finanzielle, Veränderungen an. Zum einen läuft mein Elterngeld aus, zum anderen muss ich ab diesem Monat meine Krankenversicherung, und die unserer Tochter, selber zahlen. Natürlich könnten wir unsere Tochter auch in die Fremdbetreuung geben und ich könnte wieder arbeiten gehen, doch wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden. Wir werden daher ab nächstem Monat mit einer ganzen Stange weniger Geld auskommen müssen. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um unseren Konsum zu überdenken, Geld zu sparen und vor allem auch bewusster zu konsumieren.
Da kommt uns die #konsumauszeit von Apfelmädchen & sadfsh wirklich gelegen.

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Was ist die #konsumauszeit?

Schon im November 2015 haben Apfelmädchen & sadfsh zur Konsumauszeit eingeladen, und auch dieses Jahr soll der November wieder dazu dienen, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren und zu ändern. Um den Rahmen festzulegen, haben die beiden ein paar „Regeln“ aufgestellt, die jeder an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

  1. Während des gesamten Monats nichts kaufen.
    2. Lebensmittel zählen nicht, da wir diese nunmal brauchen
    3. Drogerie- und Haushaltsartikel nur dann kaufen, wenn die vorherigen Produkte wirklich aufgebraucht sind.
    4. Wenn etwas Wichtiges kaputt gehen sollte, dann erst zur Reparatur greifen und nicht direkt zum Neukauf.
    5. Leihen und Tauschen sind erwünscht

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Wie soll meine Konsumauszeit aussehen?

Auch wenn ich mein Konsumverhalten schon vor einiger Zeit überdacht und verändert habe und auch längst nicht mehr so viel Geld für Dinge ausgebe, die ich eigentlich gar nicht brauche, so kann ich nicht leugnen, dass auch mich Konsum hin und wieder glücklich macht. Dieses Glücksgefühl ist jedoch spätestens dann wieder vorbei, wenn ich merke, dass wir das Geld an anderen Stellen viel besser hätten gebrauchen können.

Und da es nie schaden kann, wenn man hin und wieder ein bisschen Spannung in sein Leben bringt und sich einer Aufgabe stellt, die nicht nur schwierig sein kann sondern auch zum Nachdenken anregt, werde ich im November an der #konsumauszeit Challenge teilnehmen.

Die oben genannten Regeln werde ich allerdings ein bisschen an unsere Situation anpassen. Da wir ungern im Dezember in den typisch vorweihnachtlichen Stress verfallen wollen, werden wir wahrscheinlich schon in den nächsten Wochen beginnen, die Geschenke vorzubereiten. Bei uns stehen zwar DIY-Ideen auf dem Plan, doch auch dafür werden wir ein paar Sachen kaufen müssen – und das ist auch ok so.

Ich ergänze die Regeln deswegen so:

  • So wenig Geld wie möglich für die DIY-Weihnachtsgeschenke ausgeben
  • Lebensmittel gezielt einkaufen
  • Vorratsschrank in die Essensplanung einbeziehen
  • Snacks für unterwegs mitnehmen um Spontankäufe zu vermeiden

Zudem gibt es einen Tag und einen Wunsch, bei denen ich eine Ausnahme machen werde.
Schon seit langer Zeit möchte ich mich piercen lassen, habe während der Stillzeit jedoch lieber darauf verzichtet. Da sich die Stillzeit gerade dem Ende zuneigt, kann es sein, dass ich mir diesen Wunsch in den kommenden Wochen erfüllen werde.
Die zweite Ausnahme betrifft das nächste Wochenende, an dem wir nach Köln zur Veganfach fahren werden. Für diesen Tag werde ich mir ein bestimmtes Limit setzen, welches ich bei der Messe ausgeben kann.

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Habt ihr auch Lust an der Challenge teilzunehmen?

An der #konsumauszeit Challenge kann jeder teilnehmen, der Lust darauf hat, seinen Konsum in eine vernünftige Richtung zu lenken. Ihr könnt dies ganz alleine für euch machen, oder andere an eurem Vorhaben teilnehmen lassen. Benutzt bei Instagram und Facebook den Hashtag #konsumauszeit um euch zu vernetzen und zu sehen, wie es bei den anderen Teilnehmern läuft.

Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie ich die kommenden 30 Tage erleben werde und welches Fazit ich aus dieser Zeit ziehen werde.

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5 Comments

  • Reply strawberrymouse 1. November 2016 at 0:36

    Der liebe Konsum…spannendes Thema!
    Ich finde es übrigens toll, dass Ihr die Entscheidung getroffen habt, lieber weniger Geld zur Verfügung zu haben als Eure Tochter in die Fremdbetreuung zu geben!
    strawberrymouse kürzlich veröffentlicht…Cleaning Out My ClosetMy Profile

  • Reply Jenni 1. November 2016 at 16:34

    Liebe Ann-Kathrin!

    Auch ich finde, dass die #konsumauszeit eine tolle Idee ist!
    Das muss ich mir bei den beiden einmal genauer anschauen, aber das klingt sehr nach meinem Geschmack. Das Problem wird wohl leider sein, dass ich in den letzten Monaten eigentlich fast ausschließlich nach den definierten Regeln gelebt habe und jetzt doch bald dringen klamottentechnische Neuanschaffungen anstehen, weil die alten Sachen (bspw. Schuhe) einfach nicht mehr durchhalten und abgetragen sind. Das betrifft zwar nicht meinen gesamten Kleiderschrank, würde aber genau genommen ja gegen die Konsumauszeit verstoßen…Hm. Da muss ich mir noch einmal genauer zu Gedanken machen, glaube ich. Oder ich mache einfach generell so weiter wie bisher und „erlaube“ mir Seitentritte – so wie bei dir die veganfach einer darstellt. Dort werde ich übrigens auch sein – dann sieht man sich sicherlich, nicht wahr? 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  • Reply Marisa 1. November 2016 at 20:08

    Cool! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei und bin gespannt wie es läuft 🙂
    Ich mache gerade etwas ähnliches nur dass ich nach Jahren zu viel Konsum ganz viel Zeug rausschmeiße und hoffentlich sinnvoll weitergebe

    Liebe Grüße, Marisa

    http://www.myfairladies.net

  • Reply Laura 2. November 2016 at 8:37

    Hey Liebes,

    ich finde deinen Beitrag super. Gerade bei dem Punkt Nahrungsmittel gezielt einkaufen muss ich lernen. Mir blutet jedesmal das Herz, wenn ich etwas wegwerfen muss.

  • Reply Svenja (Apfelmädchen) 4. November 2016 at 11:04

    Hallo Ann-Kathrin,

    schön, dass du dabei bist und gleich einen so ausführlichen Ankündigungsbeitrag geschrieben hast. Lebensmittel sind ein Thema, das bei uns auch immer wieder aktuell ist. Im Moment läuft es ganz gut, weil wir mit Kochplan arbeiten und ich neuerdings wieder von zuhause aus agiere – d.h. alles, was dringend aufgegessen werden muss, landet in meinem Mittagessen. Es gab aber auch schon ganz andere Zeiten, an die ich mich lieber gar nicht erinnern mag…

    Gut übrigens, dass du unterwegs snacken ansprichst. Wir hatten das bei den Regeln gar nicht mitaufgenommen, weil wir es quasi nie machen. Entweder wir gehen bewusst in ein Café oder wir nehmen uns etwas von zuhause mit. Selbstverständlich hat jede_r andere Lebensumstände, sodass wir den Punkt auf jeden Fall beim nächsten Wochenupdate mal ausführlicher ansprechen werden.

    Viel Erfolg für eure Konsumauszeit,
    Svenja (Apfelmädchen)

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