Food

Kürbis & Spinat Lasagne mit Cashew-Käse-Sauce [vegan & glutenfrei]

18. September 2017

Nichts läutet den Herbst besser ein als ein leckeres Kürbis-Rezept, oder?
Meine ursprüngliche Idee war, mein liebsten Kürbissuppen-Rezept mit euch zu teilen. Doch dann überkam mich die Lust auf Lasagne und kurzerhand ist der Kürbis im Ofen statt im Topf gelandet.
Deswegen gibt es heute vegane & glutenfreie Lasagne mit Kürbis, Spinat und einer ziemlich leckeren Cashew-Käse-Sauce.

Passend zum meteorologischen Herbstanfang, der schon vor ca. 2 Wochen war, und dem bevorstehenden kalendarischen Herbstanfang, zeigt sich auch das Wetter bei uns von seiner herbstlichen Seite. Seit Tagen ist es kalt, verregnet und stürmisch und die Sonne lässt sich nur zwischendurch mal blicken. Kein Wunder, dass ich mich riesig gefreut habe, als ich letzte Woche erntefrische Hokkaido-Kürbisse im Hofladen entdeckt habe. Denn eins ist ganz klar – ohne Kürbis ist es einfach kein Herbst.


Ganz spontan bin ich vor ein paar Tagen auf die Idee gekommen, mal wieder Lasagne zu machen. Und weil der Kürbis gerade in der Küche lag und wir noch Spinat im Kühlschrank hatten, habe ich eine meiner liebsten Nudel-Saucen (Kürbis, Spinat & Walnuss) kurzerhand zur Lasagne-Füllung umfunktioniert. Die Walnüsse habe ich allerdings durch Cashewkerne ersetzt, denn mit denen kann man einfach die besten veganen Käse-Alternativen zaubern wie z.B. Käse-Sauce oder auch Parmesan.

Ich habe für die Lasagne glutenfreie Lasagneblätter benuzt. Falls ihr euch nicht glutenfreie ernähren müsst, dann könnt ihr selbstverständlich auch ganz normale Lasagneblätter verwenden. Wer lieber komplett auf Nudeln verzichten möchte, der kann die Lasagneblätter durch dünn geschnittene Zucchini-Streifen ersetzen – es kann allerdings sein, dass die Lasagne dann nicht ganz so schön in Form bleibt. Probiert es einfach aus, schmecken wird es auf jeden Fall.
Und falls ihr Cashewkerne nicht mögt, dann könnt ihr natürlich auch andere vegane Käse-Alternativen verwenden. Ich kann euch die Cashew-Käse-Sauce aber wirklich ans Herz legen, die schmeckt nämlich einfach genial gut.


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Kürbis & Spinat Lasagne mit Cashew-Käse-Sauce

Vegane und glutenfreie Lasagne mit Kürbis, Spinat und vielen Cashewkernen in Form einer Käse-Sauce und veganem Parmesan.

Autor Ann-Kathrin

Zutaten

  • 1 Packung Lasagneblätter glutenfrei
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Spinat Baby

Cashew-Käse-Sauce

  • 200 g Cashewkerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Hefeflocken
  • 200 ml Gemüsebrühe gluten- & zuckerfrei

Cashew Parmesan

  • 50 g Cashewkerne
  • 1 EL Hefeflocken gehäuft
  • 1/2 TL Meersalz
  • getrocknete Kräuter Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Majoran

Anleitungen

  1. 200g Cashewkerne in eine Schüssel füllen und mit Wasser bedeckt einweichen lassen.

  2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

  3. Den Kürbis in dünne Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen, mit etwas Öl beträufeln und für ca. 15 Minuten in den Backofen geben.

    Den Spinat waschen und zur Seite stellen.

    Die Lasagneblätter nach Packungsbeilage kochen.

  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für den Parmesan in den Mixer geben und so lange mixen, bis eine Parmesan-ähnliche Mischung entsteht.

  5. Die eingeweichten Cashewkerne aus dem Wasser nehmen und zusammen mit den restlichen Zutaten für die Käse-Sauce in den Mixer geben. So lange mixen, bis eine cremige Sauce entsteht.                                                                                                                                                                                
  6. In eine Auflaufform ein paar Tropfen Öl geben und verteilen. Dann eine Lage Lasagneblätter in die Auflaufform gebe, gefolgt von Spinat, Kürbis und Käse-Sauce. Im Anschluss die gleiche Reihenfolge wiederholen.

    Als oberste Schicht kommt eine gute Portion der Käse-Sauce.

  7. Dann kommt die Lasagne für ca. 15-20 Minuten in den Backofen. Je nach Lasagneblätter kann diese Zeit ein bisschen variieren.

  8. Kurz vor dem Ende der Backzeit könnt ihr ein bisschen Parmesan auf die Lasagne streuen.

    Der Parmesan sollte danach am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

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