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Eine Saison als Gemüsegärtner

4. Oktober 2019

Unbezahlte Werbung | Kooperation

Wer regelmäßig auf meinem Instagram-Account vorbeischaut, der hat es sicherlich schon mitbekommen: Ich bin vor einigen Monaten unter die Hobby-Gemüsegärtner gegangen. Heute möchte ich euch ein bisschen mehr über meine bisherigen Erfahrungen mit dem Gemüseanbau erzählen und nehme euch mit zu meinem Gemüsebeet von “meine ernte”

Meine allererstes Erfahrungen mit dem Anbau von Gemüse habe ich in meiner Kindheit gemacht. Damals durfte ich ein kleines Stück im Garten meiner Eltern beflanzen und einige Monate später konnte ich unteranderem einen riesigen Kürbis ernten. In den vergangenen Jahren fehlte mir dann leider der passende Garten für den Gemüseanbau und ich habe mich mit Kresse und Sprossen auf der Fensterbank zufriedengegeben. In diesem Jahr hat mich die Lust aber wieder gepackt und so habe ich mich sehr gefreut, als mir das Team von “meine ernte” angeboten hat, eine Saison lang ein von ihnen bereitgestelltes Stück Land für meinen Neueinstieg als Hobby-Gärtner zu verwenden.

27 Standorte gibt es mittlerweile, an denen es das Team von “meine ernte” in Zusammenarbeit mit lokalen Bauernhöfen und Landwirten möglich macht, dass auch diejenigen ihr eigenes Gemüse anbauen können, die keinen eigenen Garten oder anderweitigen Platz für diesen Zweck haben. Der Ablauf sieht an allen Standorten gleich aus: Die Gemüsegärten werden vorbereitet (der Boden wird bearbeitet und gedüngt und die ersten Pflanzen werden gesät bzw. eingepflanzt) und bei Saisonstart an die Gärtner übergeben. Wasser und alle nötigen Geräte werden vor Ort zur Verfügung gestellt und die Gärtner bekommen regelmäßig Tipps und Infos an die Hand. Die Gemüsegärten sind jederzeit erreichbar, so dass auch frühmorgens, spätabends oder am Wochenende geerntet und gearbeitet werden kann. Zu den mindestens 20 vorbereiteten Gemüsesorten hat jeder Gärtner die Möglichkeit, sich in seinem Wunschbeet auszuleben. Hier finden weitere Gemüsesorten, Kräuter aller Art oder auch Blumen ihren Platz.

Für mich startete die diesjährige Saison an einem kalten und regnerischen Tag im Mai. Als ich mein Gemüsebeet zum ersten Mal sah, konnte ich nur erahnen, wie es mal aussehen würde, denn bis auf ein paar winzige grüne Stellen sah man tatsächlich noch nichts. Das änderte sich aber schon in den darauffolgenden Wochen. Ich fand es unglaublich spannend zu erleben, wie sich das Beet wirklich von Tag zu Tag veränderte, wie schnell manche Pflanzen gewachsen sind und wie flott ich dann auch schon zum ersten Mal etwas ernten konnte. 5 Wochen nachdem ich mein Beet in Empfang genommen habe, bestand meine erste Ernte aus Salat, Spinat und jeder Menge Radischen. Schon bald darauf kamen Fenchel, Rote Beete, Rotkohl, Bohnen, Kohlrabi, Lauch, Weißkohl, Mangold, Zwiebeln, Möhren, Zucchini und Gurken dazu und jetzt gerade können wir uns über jede Menge Kartoffeln, Kürbisse und Grünkohl freuen. Und meine erste Süßkartoffel, die ich auf meinem Wunschbeet gepflanzt habe, konnte ich auch schon ernten.

Ich möchte ehrlich sein, das Ernten macht mir natürlich am meisten Spaß. Aber auch die Arbeit, die zum Gemüseanbau dazu gehört, finde ich klasse. Um eine reiche Ernte genießen zu können, muss das Beet gepflegt werden. Je nach Wetterlage muss mal mehr und mal weniger gegossen werden, störendes Unkraut muss regelmäßig entfernt werden und nach der Ernte können neue Pflanzen gesät werden. Die Pflege des Beetes nimmt schon ein bisschen Zeit in Anspruch, doch gerade das macht den Charme der Selbstverpflegung aus: Man fühlt sich plötzlich viel stärker mit der Natur verbunden, sieht sein eigenes Gemüse heranwachsen und lernt dieses wertzuschätzen. Und ein toller Nebeneffekt ist, dass das eigens angebaute Gemüse noch viel besser schmeckt, als das gekaufte – zumindestens ist das mein Eindruck.

Bevor die aktuelle Saison in ein paar Wochen zu Ende geht, werden auch die Schwarzwurzeln erntereif sein und ich werde wohl noch einige Kürbis- und Grünkohlrezepte ausprobieren können. Dann kehrt auf den Gemüsebeeten erstmal ein bisschen Ruhe ein, bis sie dann im kommenden Jahr von den Landwirten wieder vorbereitet werden und im Mai wieder startklar für die nächste Saison sind. Wer sich selber gerne mal für eine Saison (oder auch mehrere) als Gemüsegärtner ausprobieren möchte, der kann schon jetzt sein Beet über “meine ernte” buchen. Die Buchungsphase hat gerade begonnen, so dass an jedem Standort noch Beete zur Verfügung stehen.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit “meine ernte” entstanden. Das Gemüsebeet wurde mir im Rahmen der Zusammenarbeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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